Donnerstag, 28. Oktober 2010

Erfahrungen in der Rehaklinik

Nun möchte ich auch gerne etwas zu den teilweise negativen Erfahrungen in der Rehaklinik etwas schreiben. Mein Vater hatte Prostatakrebs, wo ihm bei der OP auch ein Teil der Harnröhre entnommen wurde. Während des ersten Tages in der Rehaklinik bildete sich ein Blutstau. Unter Schmerzen wurde mein Vater zuerst an einen falschen Arzt verwiesen. Dieser gab ihm Schmerzmittel und schob die Ursache auf die Nachwirkungen der OP. Dies war an einem Freitag, über das Wochenende gab es nur einen Notdienst, welcher meinen Vater dann Sonntag behandeln musste, nachdem die Schmerzen unerträglich wurden. Im weiteren Verlauf konnte er erst am Dienstag bei einem Urologen vorstellig werden, nachdem wie bereits schon mal erwähnt die Patientenakten vertauscht wurden. Hier stellt sich nun die Frage, was hat man für Rechte? Hat man auch bei sowas Anspruch auf einen Schadenersatz? Behandlungsfehler? Es ist schwer dagegen vorzugehen, so meine Erfahrung. Man läuft gegen Wände, denn dieses Recht zählt unter das Privatrecht, und da ist man in der Beweispflicht.

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